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Fahrradwerkstatt „zwanzig°“zwanzig° ist die Selbsthilfe - Fahrradwerkstatt an der TU Darmstadt. Du hast ein Problem an deinem Fahrrad, aber keine Möglichkeit, es selbst zu lösen? Du hast dir ein neues Teil bzw. Ersatzteil gekauft und willst es montieren, aber in deiner Wohnung geht das nicht?
Kooperation KoWASeit Herbst 2011 stehen wir in Kontakt mit der Kooperationstelle für Wissenschaft und Arbeitswelt Darmstadt (gemeinsame Einrichtung der TUD, der h-da, dem Deutschen Gewerkschaftsbund, sowie der IG Metall, Verdi, GEW und IG BAU) (http://www.kooperationsstelle-darmstadt.de/). Für das Seminar „Wandel der Ingenieursarbeit“ haben wir im Dezember 2012 einen Gastvortrag erarbeitet, der sich mit den sozialen und ökologischen Herausforderungen der Ingenieursarbeit auseinandergesetzt hat. Momentan planen wir ein Diskussionsforum zum Thema ökosoziale Marktwirtschaft mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gewerkschaften.
Zwischen den Projekten
Newsflash
Die HG Nachhaltigkeit hat sich zur Aufgabe gesetzt, Mitmenschen – und hierbei vor allem Kommilitonen an der Universität – für das Thema zukünftige Verantwortung zu
sensibilisieren. Damit wir uns nicht die ganze Zeit um uns selber drehen und nur mit eigenen Projekten beschäftigt sind, haben wir letztes Semester die Aufgabe des Newsflashers eingeführt. Dieser soll die Ohren spitzen und die Augen offen halten, was sich so in der großen weiten Welt, aber auch in der unmittelbaren Umgebung tut – welche Trends, Entwicklungen oder Studien neu entstehen und Anlass zur Diskussion geben.
Vereinsgründung
Wir sind seit März 2013 ein eingetragener Verein mit einer eigenen Satzung. Folgender Text gibt einen Einblick wie und warum es dazu kam:
Zu Beginn des Sommersemesters 2012 verbrachten einige Mitglieder der HG ein
gemeinsames Wochenende in einer Jugendherberge in Büdingen.
Intention war es, die Zukunft der HG zu planen und mit viel Zeit die gemeinsamen Ziele
zu definieren.
Ein Diskussionspunkt war die Möglichkeit der Gründung eines Vereins.
Wir hatten uns bereits im Vorfeld informiert, um an diesem Wochenende die Pro- und
Contrapunkten abzuwägen und zu einem Ergebnis zu kommen.
Pro Vereinsgründung
Mit einer Vereinsgründung können wir uns als Hochschulgruppe akkreditieren lassen und
haben Anspruch auf einen eigenen Raum. Damit sind wir bei unseren Treffen flexibler
und haben außerdem eine „Basis“, an der wir uns frei entfalten können. Auch die Arbeit
an unseren Projekten in den jeweiligen Kleingruppen kann dort stattfinden. Zu diesen
praktischen Vorteilen hat ein eigener Raum auch eine identitätsstiftende Wirkung, die
den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe fördert.
Weiterhin verstärkt die Gründung eines Vereins unsere Außenwirkung positiv. Wir sind
dann nicht mehr „nur“ eine lockere Studentengruppe, sondern ein rechtlich eingetragenes
Organ. Dies bedeutet weiterhin Sicherheit in Haftungsfragen, was dann wichtig wird,
wenn wir als HG Nachhaltigkeit Veranstaltungen organisieren oder anderweitig „nach
außen“ auftreten.
Ganz praktisch bedeutet eine Vereinsgründung einen absehbaren Aufwand bei geringen
Kosten. Außerdem benötigt ein Verein, im Gegensatz zu anderen Rechtsformen, kein
Mindestkapital, das bei einer Gründung hinterlegt werden muss. Die rechtlichen
Pflichten, die erfüllt werden müssen, sind überschaubar und auch von einer Kleingruppe
realisierbar.
Die entstehenden Strukturen und Zuständigkeiten eines Vereins bieten weiterhin
Sicherheit, den Fortbestand der HG Nachhaltigkeit zu fördern.
Contra Vereinsgründung
Auch wenn der Aufwand einer Vereinsgründung gering ist, ist es dennoch mit Arbeit
verbunden, die von Mitgliedern der HG erledigt werden muss. Auch nach Gründung
müssen einige Pflichten erfüllt werden, so sollen beispielsweise Vorstandssitzungen
abgehalten und ordentliche Mitgliederversammlungen einberufen werden. Auch wenn
man die Häufigkeit in der Vereinssatzung regeln kann, bleibt am Ende eine
Verpflichtung.
Zu klären ist auch, wer Mitglied im Verein werden soll, denn um den Vereinsstatus zu
behalten darf die Mitgliederanzahl einen bestimmten Wert nicht unterschreiten. Wir
diskutierten aber auch, dass wir als Verein klein bleiben wollen, um nicht den Überblick
zu verlieren.
Die größten Bedenken bestehen aber gegen die Strukturänderung in der Gruppe, die eine
Vereinsgründung mit sich bringen könnte. Der „Vereinsklüngel“, den man vielleicht ausanderen Vereinen kennt, soll bei uns unbedingt vermieden werden und auch die lockere
Struktur der HG Nachhaltigkeit darf nicht verloren gehen.
In diesem Zusammenhang standen wir am Ende unserer Diskussion bei der generellen
Frage nach dem Mehrwert einer Vereinsgründung für uns als HG Nachhaltigkeit.
Gründung des Vereins „HG Nachhaltigkeit e.V.“ im Wintersemester 2012/2013
Bei einer Abstimmung nach einer langen und hitzigen Diskussion entschied sich die
Mehrheit für die Vereinsgründung, mit gewissen Auflagen.
Der Verein HG Nachhaltigkeit wird nicht die Hochschulgruppe ersetzen sondern
vielmehr ergänzen. Uns ist besonders wichtig, dass weiterhin jeder zu unseren Treffen
kommen kann und auch mal in einzelne Projekte reinschauen darf. Um diese Struktur zu
erhalten, werden wir die Mitarbeit in der HG nicht an eine Mitgliedschaft im Verein
knüpfen.
Weiterbildung
Wie die Vorgehensweise der Hochschulgruppe bis jetzt zeigt, setzen wir unseren Fokus
überwiegend auf der pragmatischen Seite der Lösungsansätze. Weil wir aber glauben, dass
Veränderung nur mit einer Weiterbildung in den für uns wichtigen Themen erfolgen kann,
führen wir dieses Semester eine alte Tradition der Hochschulgruppe wieder ein – die
Kurzvorträge. Hierbei erklärt sich ein Mitglied der HG bereit, auf der nächsten Sitzung ein
Spartenthema vorzustellen, was ihn besonders interessiert. Außerdem soll der Vortrag Anlass
zur Diskussion des soeben Gehörten geben. Sina hat mit seinem Vortrag über die Raffinessen
und geglaubten Wahrheiten des Energiemarktes am 1.11.2012 den Anfang gemacht. Geplant
sind außerdem Einladungen an Externe, die ihr Wissen weitergeben möchten.
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